Ausstellungen

Ausstellungen

Einzelausstellungen und Werkserien der letzten Jahre.

2025
Aktuelle Werkserie

Der Polarstern schweigt

Kunstforum Eifel, Schleiden-Gemünd

Jede Lebensreise kennt Momente, in denen das Vertraute nicht mehr trägt. Die Koordinaten, an denen man sich bislang ausgerichtet hat, verlieren ihre Gültigkeit. Der Mensch steht vor der Entscheidung, das Alte hinter sich zu lassen und ins Unbekannte aufzubrechen.

Die Werkserie „Der Polarstern schweigt“ übersetzt diese Erfahrung in eine Bildsprache, die Motive der Seefahrt aufgreift. Auf Terracotta-Platten entstehen mit Acrylfarbe und Ölpastellkreide vielschichtige Kompositionen aus Struktur und Farbe, deren Überlagerungen den Schaffensprozess sichtbar machen. Immer wieder taucht darin ein kleines Papierschiffchen auf – eine Metapher, ein fragiles Zeichen der Beharrlichkeit. Es wird zum Sinnbild für die innere Reise durch Krise, Unsicherheit und Neubeginn.

Der Zyklus ist eine künstlerische Reflexion über das Loslassen, das Aushalten des Ungewissen und den schöpferischen Prozess des Wandels. In jedem Werk verdichtet sich die Suche nach Balance zwischen Verletzlichkeit und Zuversicht – ein stilles Plädoyer für die Kraft, den eigenen Kurs immer wieder neu zu bestimmen.

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Der Polarstern schweigt
2024
Rückblick

Aus den Fugen geraten

Hospiz Erftaue, Erftstadt

Es sind die alten Mauerwände, die als Zeugen und Sinnbilder der Zeit eine hohe Faszination auf mich ausüben. Die Risse, die sich durch den Putz ziehen, die abgeplatzten Stellen, die das darunterliegende Mauerwerk freilegen – all dies erzählt Geschichten von Jahrzehnten, manchmal Jahrhunderten.

In dieser Ausstellung zeige ich Werke, die sich mit dem Thema Verfall und Vergänglichkeit auseinandersetzen. Die verwendete Technik – Acrylfarbe auf Slate-Steinplatten – verstärkt die raue, ursprüngliche Ästhetik und schafft eine direkte Verbindung zwischen Material und Thema.

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Aus den Fugen geraten
2022
Rückblick

Stille nach der Flut

Erftmuseum Gymnicher Mühle, Erftstadt

Die Flutkatastrophe im Juli 2021 im Rhein-Erftkreis hinterließ zahlreiche Schäden und Verwüstungen. Die materiellen Schäden lassen sich irgendwann beseitigen, aber das Ereignis hat sich in den Köpfen der Menschen eingebrannt. Die Bildserie zeigt exemplarisch die stillen Bilder nach einer solchen Katastrophe – in einem kurzen Moment des Innehaltens!

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Stille nach der Flut
2020
Rückblick

Giganten am Abgrund

Literaturcafé Achten, Niederkrüchten

Schaufelradbagger in den Kohlegruben – Tiefdrucke auf Büttenpapier.

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Giganten am Abgrund